Publikationen

Es werde licht!

In dieser Zusammenstellung versuche ich einen Überblick zu geben über einen entscheidenden Abschnitt des Heilsweges. Es ist der Schritt vom Welterleben (außen) zum Herzerleben (innen), vom Dunklen zum Hellen. Der Weltling wird zum Nachfolger, indem die Lehre - in Teilen - direkt erlebt wird. Der Zug zum Hellen, dem selbstleuchtenden Herzen, wird unumkehrbar und findet Sicherheit im Stromeintritt, womit der Nachfolger zum Hörer (ariya savaka), dem Stromeingetretenen, wird.

Dieser Schritt setzt die rechte Anschauung über die 4 Heilswahrheiten, über rechte Gesinnung, Tugendregeln und über die 4 rechten Kämpfe (samma-padhana) voraus.

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Der Geist überwindet den Tod

Detaillierte Beschreibungen des Sterbeverlaufs und des anschließenden Übergangs in eine neue Existenz finden sich überwiegend im Schrifttum der Tibeter. Zunächst erschienen bei uns Übersetzungen wie z.B. das „Tibetanische Totenbuch“ (Bardo Thödol), dann auch umfassende Abhandlungen über die Vorbereitung auf das Sterben wie „Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben“ von Sogyal Rinpoche. Nun bringt „Der Geist überwindet den Tod“ weitere Klarheit in diese subtilen Vorgänge.

Die Bardo-Belehrungen haben ihren Ursprung in den Tantras, den Vajrayana-Lehren, die auf Padmasambhava zurückgehen. Darüberhinaus zieht Dzogchen Ponlop weitere Überlieferungen tibetischer Meister hinzu und lässt seine eigene Erfahrung einfließen. Die Hinweise auf unterschiedliche Quellen und Schulen lassen Ponlops umfangreiches Wissen erkennen und die genaue Beschreibung subtiler Wahrnehmungen seine eigene tiefe Erfahrung erahnen.

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Die globale Krise?

Prophezeihungen gewaltiger Katastrophen oder gar die Erwartung eines bevorstehenden Weltuntergangs hat es in der Geschichte der Menschheit immer wieder gegeben; oft jedoch ohne genaue Zeitangaben. Auch die vielen gechannelten Botschaften der vergangenen Jahre blieben unbestimmt und ohne Beweiskraft. Keine dieser Voraussagen ist bislang eingetreten.

Dennoch haben gegenwärtig viele Menschen das Gefühl, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Die Globalisierung schreitet mit Riesenschritten voran, bricht gewachsene Strukturen um, ohne dass sich der Einzelne dem entziehen kann. Auch die Regierungen scheinen dem rasanten Prozess hinterherzuhinken: statt weiser Vorausplanung werden nur noch die ärgsten Löcher gestopft. Zudem wird offenbar, dass die Politik der Willkür multinationaler Konzerne kaum noch etwas entgegenzusetzen hat. Kein Wunder also, dass sich in der Bevölkerung eine tiefgehende Verunsicherung ausbreitet. Steuert die Menschheit tatsächlich auf eine Krise zu oder sind wir durch diese neuen Entwicklungen einfach nur überfordert?

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Sinn und Unsinn des Lebens und Sterbens

Die grosse Frage nach dem Sinn des Lebens wirft weitere Fragen auf: Was ist Leben? Wodurch wird es bestimmt? Vielerlei Antworten füllen die Bibliotheken; manche nach Erkenntnis strebende Lehre oder auf Glauben beruhende Religion hat sich dieser Fragen angenommen. Sie alle können ihre Wahrheit zwar beschreiben, doch eine befriedigende Antwort bleibt der individuellen direkten Erfahrung vorbehalten. Auf diese grundlegende Erkenntnis hat der Buddha Gotama (560-480 v.Chr.) seine Lehre ausgerichtet: Er hat die Gesetze des Lebens dargelegt, den Weg beschrieben und genaue Anleitungen für Übungen gegeben. Jeder Schritt kann von jedem überprüft werden. Betrachten wir zunächst einige Aspekte des Phänomens Leben aus der Sicht der buddhistischen Psychologie.

In den frühen Phasen ihrer Entwicklung hatten die Menschen Angst vor den Naturgewalten, die sie stets bedrohten. Also begannen sie instinktiv, die unerklärlichen Kräfte zu rationalisieren: sie gaben den Phänomenen Namen und personifizierten sie, teils als Götter, teils als Naturgeister. So schufen sich unsere Vorfahren ein Erklärungsmodell, konnten mit den Projektionen ihrer Angst kommunizieren und sie in ihr Weltbild einbinden.

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Chaos – Heilung – Erwachen?

Das Mysterium der Jupiter/Chiron/Neptun-Konjunktion
Rainer M. Gebers
Man könnte glauben, dass der Kosmos mit aller Gewalt verhindern möchte, dass Astrologen sich langweilen. Gerade haben wir uns auf die gespannten-spannenden Konstellationen der Jahre 2007 bis 2015 eingelassen und griffige Beschreibungen formuliert, wie 'der kardinale Höhepunkt'1 oder 'die globale Krise'2, da nähert sich auf leisen Sohlen eine Planetenstellung, die in den vergangenen 500 Jahren vergeblich Ihresgleichen sucht.3 Am 27. Mai 2009 treten Jupiter, Chiron und Neptun auf 26.30 Grad Wassermann in eine exakte Konjunktion (Fig. 114), die sich im Dezember 2009 in 5 Grad Orbis wiederholt. Auf diesen letzten Graden des Wassermanns ist die Nähe zum Fische-Zeichen bereits spürbar, insbesondere, weil alle drei Planeten dieser Konjunktion ihren spezifischen Bezug zur Fische-Qualität haben. Jupiter wechselt bereits im Januar 2010, Chiron und Neptun wechseln nahezu gemeinsam, in Orbes von 2 bis 4 Grad, ab April 2010 bis Februar 2012 in dieses Zeichen.

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Vipassana oder ...

Schaffsal als Chance oder Rette sich, wer kann!

Vorgeschichte

Vor fast 28 Jahren, im Haus der Stille in Roseburg, berührte die Buddha-Lehre mein Herz und hat es seitdem nicht verlassen. Heute kann ich mit Gewissheit sagen, dass es das grösste Geschenk meines Lebens geworden ist. Seit 22 Jahren übe ich mich darin, die Buddha-Lehre meinen Mitmenschen mit-zu-teilen, damit auch sie sich dieses Geschenk machen und es an Andere weiterreichen können. Dieses Miteinander-Teilen und das gemeinsame Üben, verbunden mit heilsamem Bewusstsein, hält die Wahrheiten Buddhas als geistiges Gut der Menschen am Leben.

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